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ZwischenRäume
Texte, Fragmente und Gedichte an Übergängen

könnte ich doch
das heute
verändern
indem ich das gestern
anders
erzählte.
ahornblätter
strecken ihre bunten finger
in den graugewölkten
herbsthimmel.
den grund
verlassen
sinken
ins licht.
wolken
spiegeln sich
in tränen.
sich
die traurigkeit
von den fingern lecken.
träume
an luftballons gebunden
kleine punkte
rot
im himmelsblau.
auf der parkbank
sitzen
und traurigkeitstauben
füttern.
vögel
singen
ohne erlaubnis.
steine
im fluss
ruhen
zwischen
nicht mehr
und
noch nicht.
das halbleer
und das halbvoll
kippen
und annehmen
was ist.
die freude
auf dem drahtseil
des lebens
tanzen lassen.
auf dem friedhof
mehr träume
als tote.
knospen
fragen nicht
ob es schneit.
stille
klatscht
auf den lärm
der welt.
worte
an trennscheiben
geklebt.
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